Der Beginn einer Fan-Verfolgung

Alles begann mit der Echigo-Tsumari Art Triennale in der Präfektur Niigata. Dieses Kunstfestival existiert bereits seit über zwanzig Jahren und wurde als regionales Entwicklungsprojekt ins Leben gerufen, bei dem alle drei Jahre eine internationale Kunsttriennale stattfindet.

Vor etwa drei Jahren führte mich eine andere Reise zufällig nach Niigata. Ohne nennenswerte Vorkenntnisse beschloss ich auf dem Rückweg, dort einen Zwischenstopp einzulegen. Da gerade keine Triennale stattfand, gab es keine großen Veranstaltungen; stattdessen waren über die weite ländliche Landschaft verstreut zahlreiche Kunstwerke dauerhaft installiert.

Schon dieser Spaziergang durch die Natur war faszinierend. Doch während ich von Werk zu Werk wanderte, blieb ich schließlich vor einer Installation stehen, die mich sofort in ihren Bann zog.

Das gesamte Innere eines alten Hauses war mit einem dichten Geflecht schwarzer Fäden überspannt – wie ein riesiges Spinnennetz. Hinter diesem Netz befanden sich unterschiedlichste Alltagsgegenstände. Wie die Künstlerin erklärte, handelte es sich dabei um Dinge, die Bewohner der Umgebung zur Verfügung gestellt hatten: Gegenstände, „die man zwar nicht mehr braucht, aber dennoch nicht wegwerfen kann“. Möbel, Kleidung, Bücher und viele andere Erinnerungsstücke lagen scheinbar ungeordnet im Raum verteilt.

Die Installation trug den Titel „The Home of Memory“ (Haus der Erinnerung). Die schwarzen Fäden sollten die Erinnerungen sichtbar machen, die sich im Laufe der Zeit in dem verlassenen Haus angesammelt hatten.

Ich war tief beeindruckt. Was für eine großartige Idee!

Vor dem Haus las ich schließlich das Hinweisschild. Dort stand der Titel der Arbeit, und als Künstlerin war Chiharu Shiota (Japan/Deutschland) angegeben.

Deutschland?

Unwillkürlich dachte ich: Vielleicht gibt es irgendwo eine Verbindung zu meinem eigenen Leben in Deutschland.

Eine überraschende Begegnung

Wieder zurück in Deutschland erzählte ich unserem KUMON-Assistenten, der hauptberuflich selbst Künstler ist, von dieser Installation und davon, wie tief sie mich beeindruckt hatte.

Zu meiner großen Überraschung reagierte er sofort: Er habe an derselben japanischen Kunsthochschule studiert wie Chiharu Shiota – allerdings einige Jahre nach ihr – und kenne sie sogar persönlich. Mehr noch: Als vor einigen Jahren eine ihrer Ausstellungen in der Nähe von Düsseldorf stattfand, habe er beim Aufbau mitgearbeitet.

Was für ein Zufall! Die Welt ist wirklich klein.

Er lieh mir den Ausstellungskatalog von damals, den ich zu Hause in aller Ruhe studierte. Schon beim Durchblättern eröffnete sich mir eine faszinierende Welt voller Fantasie und poetischer Bildkraft. Je mehr ich sah, desto stärker wuchs in mir der Wunsch, ihre Arbeiten einmal im Original zu erleben.

Eines Tages entdeckte ich schließlich im Veranstaltungsprogramm des Japanischen Kulturinstituts in Köln einen Vortrag von Chiharu Shiota.

Da musste ich unbedingt hin!

Selbstverständlich informierte ich auch unseren Assistenten über die Veranstaltung.

Es war ein kalter Februartag mit Schneeregen. Da ich mich auf der Autobahn nicht besonders sicher fühle, musste ich mir einiges an Mut zusprechen, bevor ich die rund siebzig Kilometer bis nach Köln fuhr. Doch jede Minute dieser Fahrt sollte sich lohnen.

Der Vortrag war außerordentlich eindrucksvoll.

Anhand zahlreicher Bilder ihrer Werke sprach Chiharu Shiota über die Themen, die ihr Schaffen durchziehen: die Spuren der Erinnerung im Alltag, Leben und Tod, Anwesenheit und Abwesenheit sowie jene flüchtigen Augenblicke, die in ihren aus Fäden gewobenen Installationen sichtbar werden.

Im Laufe unseres Lebens begegnen wir immer wieder Fragen nach diesen existenziellen Themen. Was bedeuten Leben und Tod? Was heißt es, anwesend oder abwesend zu sein? Wir spüren, dass diese Fragen uns etwas angehen, und doch entziehen sich ihre Antworten. Mit der Zeit legen wir sie beiseite und verschließen sie tief in unserem Inneren, um unser alltägliches Leben weiterführen zu können.

Chiharu Shiota jedoch erlaubt uns nicht, diese Fragen zu verdrängen. Sie holt sie in den sichtbaren Raum zurück und konfrontiert uns unmittelbar mit ihnen. Hinter ihren Werken stehen ein tiefes Mitgefühl und eine stille Solidarität mit den Menschen, deren Erinnerungen bewahrt werden und die zugleich in den Schatten der Geschichte zu verschwinden drohen.

Nach dem Vortrag hatten unser Assistent und ich sogar Gelegenheit, persönlich mit ihr zu sprechen.

Überglücklich machte ich mich anschließend wieder auf den Heimweg und bewältigte noch einmal die siebzig Kilometer über die Autobahn – diesmal allerdings mit deutlich leichterem Herzen.

Die Ausstellung in Turin

Doch meine Begeisterung endete nicht mit dem Vortrag in Köln. Auf Chiharu Shiotas Website entdeckte ich, dass dieselbe Ausstellung, die zuvor auch in Japan gezeigt worden war, bald in Turin zu sehen sein würde.

Dorthin musste ich unbedingt fahren!

Da die Ausstellung in die Osterferien fiel, beschloss ich kurzerhand, nach Turin zu reisen. Ehrlich gesagt wusste ich damals kaum mehr über die Stadt, als dass sie in Italien liegt. Erst als mein Flugzeug die Alpen überquerte und ich dort ankam, wurde mir bewusst, wie wunderschön Turin ist – eine elegante Stadt, umgeben von Bergen.

Die Ausstellung fand im Museo d'Arte Orientale statt – einem Museum für ostasiatische Kunst. Schon der Ausstellungsort schien wie geschaffen für Shiotas Werke.

Gleich am Eingang empfing die Besucher eine Installation aus zahlreichen alten Fenstern, die die Künstlerin auf Baustellen im wiedervereinigten Berlin gesammelt hatte. Dahinter eröffnete sich ein Raum, der vollständig von roten Fäden durchzogen war; in einem anderen, von schwarzen Fäden überspannten Raum stand ein zerstörtes Klavier.

Besonders faszinierte mich jedoch etwas anderes: Zwischen Shiotas Installationen befanden sich immer wieder die Exponate der Dauerausstellung des Museums – buddhistische Skulpturen und andere klassische Kunstwerke Ostasiens. Natürlich gehören auch Shiotas Arbeiten zur ostasiatischen Kunst, doch gerade dieser bewusste Kontrast wirkte überraschend und ließ den Besucher unwillkürlich schmunzeln.

Am provokantesten erschien mir ein Raum, in dem zwischen den buddhistischen Figuren ganz selbstverständlich eine Schaufensterpuppe stand, deren Körper vollständig von roten Fäden umhüllt war.


Auch andere Arbeiten beeindruckten mich: Ein Objekt mit Koffern, die frei im Raum aufgehängt waren und sich auf und ab bewegten, oder großformatige Flächen, auf denen Miniaturmöbel scheinbar zufällig verstreut lagen. Jede Installation zeugte von einer außergewöhnlichen Vorstellungskraft.

Zu sehen war sogar eine Zeichnung, die Chiharu Shiota bereits im Alter von fünf Jahren angefertigt hatte. Sie zeigte Sonnenblumen und Schmetterlinge – ganz so, wie man sie aus japanischen Sommerferien-Hausaufgaben kennt. Gerade deshalb berührte mich dieses Bild besonders. Es machte sichtbar, welch langer Weg von dieser kindlichen Zeichnung bis zu den international gefeierten Installationen geführt hatte.

Je länger ich darüber nachdachte, desto größer wurde mein Respekt vor dieser künstlerischen Entwicklung. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass dieser Weg für sie gewiss kein leichter gewesen sein konnte.

Berlin – Die Freiheit als Künstlerin

Auf der Website des Goethe-Instituts Tokio ist ein Video von Chiharu Shiota mit dem Titel „Die Freiheit, einfach ich selbst sein zu dürfen“ veröffentlicht. Darin spricht die Künstlerin, die seit 1997 in Berlin lebt, über ihre Beziehung zu dieser Stadt.

Als sie nach Berlin kam, befand sich Deutschland noch in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung. Überall wurde gebaut, und die Stadt wirkte chaotisch und im Umbruch. Gleichzeitig herrschte dort eine außergewöhnlich freie Atmosphäre: Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sowie Kuratorinnen und Kuratoren lebten in Berlin, und man hatte das Gefühl, alles ausprobieren zu dürfen.

In Japan hingegen empfand Shiota die Welt der zeitgenössischen Kunst als stark von Männern dominiert. Dieses Umfeld hatte bei ihr eine gewisse Unsicherheit und einen Minderwertigkeitskomplex ausgelöst. In Berlin, so erzählt sie, konnte sie sich endlich von diesem Gefühl befreien. Genau darin liege die Bedeutung des Titels des Videos: Sie habe die Freiheit gewonnen, einfach sie selbst sein zu können.

Shiota betont, dass das heutige Berlin ein Ort sei, an dem Künstlerinnen und Künstler ihre Ideen frei ausdrücken können und ihre Arbeit fair bewertet wird. Doch war das schon immer so?

Um dieser Frage nachzugehen, sprach ich mit meiner Freundin Erika. Sie studierte um das Jahr 1968, auf dem Höhepunkt der Studentenbewegung, an der Universität der Künste Berlin. Bis zum Abitur hatte sie in Düsseldorf gelebt. Als sie nach Berlin kam, war sie überwältigt von der lebendigen und freien Atmosphäre der Stadt. Alles erschien ihr neu und aufregend.

Wie Erika berichtet, waren jedoch bis zur sogenannten 68er-Generation sowohl die etablierten Künstler als auch die meisten Studierenden der Kunsthochschulen Männer. Erst mit dem Aufkommen der Frauenbewegung änderte sich diese Situation allmählich, und immer mehr Frauen begannen ein Kunststudium.

Im Sommersemester 2025 beträgt der Frauenanteil an der Universität der Künste Berlin (UdK) bereits 56,8 %, der Männeranteil 39,5 %, weitere 3,7 % entfallen auf andere Geschlechtsidentitäten.

Auch unter den Professorinnen und Lehrenden hat sich die Situation deutlich verändert. Während früher kaum Frauen in diesen Positionen vertreten waren, liegt ihr Anteil heute bei 36 % – ein im Vergleich zu vielen anderen Bereichen bemerkenswert hoher Wert.

Ein Vergleich mit Japan ist aufschlussreich. An den bedeutenden Kunsthochschulen Japans machen Studentinnen inzwischen 73,5 % aller Studierenden aus. Dennoch sind lediglich 19,2 % der Professorenschaft Frauen. Zwar gibt es inzwischen Bestrebungen, dieses Ungleichgewicht zu korrigieren, doch anders als in Deutschland existieren keine rechtlich verbindlichen Quotenregelungen. Deshalb dürfte diese Ungleichheit in Japan wohl noch einige Zeit bestehen bleiben.

„Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter“

Doch auch in Deutschland, wo seit den Umbrüchen von 1968 Künstlerinnen zunehmend gleichberechtigt wahrgenommen werden und sich heute frei entfalten können, war der Weg für Frauen früher alles andere als einfach.

Davon zeugt eindrucksvoll die Ausstellung „Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter“, die vom Herbst 2025 bis zum Frühjahr 2026 mehr als vier Monate lang im Museum Kunstpalast Düsseldorf zu sehen war. Schon das Ausrufezeichen im Titel ist bezeichnend. Es bringt ein starkes weibliches Selbstbewusstsein zum Ausdruck, steht zugleich als Protest gegen historische Ungleichheit und als Zeichen der Solidarität mit den Künstlerinnen.

Da mich die Ausstellung außerordentlich beeindruckte, besuchte ich sie während ihrer Laufzeit gleich zweimal. Doch mit welcher Absicht wurde sie eigentlich konzipiert?

Frauen waren über Jahrhunderte hinweg vom offiziellen Kunstbetrieb ausgeschlossen. Düsseldorf gehörte – neben Berlin und Dresden – zu den bedeutendsten Zentren des deutschen Kunstmarktes. Insbesondere die Kunstakademie Düsseldorf galt als eine der angesehensten Ausbildungsstätten für Künstlerinnen und Künstler. Frauen wurden dort jedoch erst 1921 zum Studium zugelassen – möglich geworden durch die Weimarer Reichsverfassung von 1919, die die Gleichberechtigung von Männern und Frauen festschrieb.

Schon lange zuvor waren zahlreiche Künstlerinnen in die damals international renommierte „Kunststadt Düsseldorf“ gekommen. Sie nahmen Privatunterricht bei bekannten männlichen Malern, gründeten eigene Malschulen, teilten Ateliers miteinander und unterstützten sich sowohl wirtschaftlich als auch emotional. Es entstand ein enges Netzwerk gegenseitiger Solidarität – man könnte heute von einer Sisterhood sprechen. Dank dieser Netzwerke konnten viele von ihnen als professionelle Künstlerinnen arbeiten. Dennoch fanden ihre Leistungen kaum öffentliche Anerkennung.

Um diese weitgehend vergessene Geschichte wieder sichtbar zu machen, begann im Jahr 2021 ein umfangreiches Forschungsprojekt. Dabei konnten Künstlerinnen identifiziert werden, die zwischen 1819 und 1919 in Düsseldorf tätig gewesen waren. Während man zuvor von etwa zweihundert Frauen ausgegangen war, zeigte die Untersuchung, dass es tatsächlich rund fünfhundert Künstlerinnen waren.

Einige von ihnen nahmen an internationalen Ausstellungen teil, erhielten Preise oder Stipendien oder konnten ihre Werke in bedeutenden Sammlungen unterbringen. Dennoch sind ihre Namen heute fast vollständig aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden und finden in der Kunstgeschichte kaum noch Erwähnung. Die meisten von ihnen gerieten schlicht in Vergessenheit.

Vor der geduldigen und akribischen Arbeit der Kuratorinnen und Kuratoren, die diese verschüttete Geschichte wieder ans Licht gebracht haben, kann man nur den Hut ziehen. Die Ausstellung stellte 31 dieser Künstlerinnen und ihre Werke vor. Allgemein bekannt ist heute eigentlich nur Gabriele Münter, die Lebensgefährtin Wassily Kandinskys und Namensgeberin der Ausstellung. Umso erstaunlicher war es, dass ein Großteil der gezeigten Werke zuvor niemals öffentlich ausgestellt worden war – und zugleich von einer beeindruckend hohen künstlerischen Qualität zeugte.

Während der Führung hörte ich mit großem Interesse, unter welchen Benachteiligungen Künstlerinnen früher zu leiden hatten und mit welcher Entschlossenheit sie trotz dieser schwierigen Bedingungen um Anerkennung kämpften und ihre schöpferische Kraft entfalteten.

So war es Frauen lange Zeit lediglich erlaubt, Porträts und Stillleben zu malen; später kamen Landschaften hinzu. Historiengemälde – also Darstellungen historischer Ereignisse – blieben ihnen jedoch verwehrt. Werke, die sich bereits früh am impressionistischen Stil orientierten, wurden häufig kaum beachtet oder sogar geringschätzig behandelt.

Gleichzeitig vermitteln viele der ausgestellten Gemälde den eindringlichen Blick eines weiblichen Selbstbewusstseins. Die dargestellten Personen begegnen dem Betrachter mit einer Intensität, die unmittelbar berührt.

Besonders bewegt hat mich das Bild einer Künstlerin, das eine Kunstausstellung zeigt, in der ausschließlich Männer vertreten sind. Ich fragte mich spontan, welche Gefühle die Malerin gehabt haben musste, als sie dieses Werk schuf. Vielleicht verstand sie das Bild sogar als eine stille, aber scharfe Ironie gegenüber einer Kunstwelt, in der Frauen schlicht nicht vorkamen.

Gerade diese leisen Formen des Widerstands machen die Ausstellung so eindrucksvoll. Sie zeigt nicht nur die Qualität der Werke, sondern macht zugleich sichtbar, mit welchem Mut und welcher Beharrlichkeit Künstlerinnen über Generationen hinweg für ihren Platz in der Kunstgeschichte kämpfen mussten.

Die Bedeutung, an einem Ort der Geschichte zu leben

Es erfüllt mich mit tiefer Achtung, wie diese Künstlerinnen sich zusammenschlossen und gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten ihrer Zeit eintraten. Ebenso empfinde ich große Bewunderung für die Kuratorinnen und Kuratoren des Museums, die hundert Jahre später die Existenz dieser lange unsichtbar gebliebenen Künstlerinnen ans Licht gebracht und uns eindrucksvoll vor Augen geführt haben, wie grundlegend falsch die Diskriminierung von Frauen in der Kunst gewesen ist. Jeder Mensch lebt an seinem eigenen Ort in der Geschichte und versucht dort, sein Bestes zu geben. Selbst wenn die Bedeutung seines Handelns nicht unmittelbar sichtbar wird, kann es sein, dass sich ihre Tragweite erst hundert Jahre später offenbart.

Auch die japanische Künstlerin, die nach Deutschland gekommen ist, um hier einen Ort des künstlerischen Ausdrucks zu finden, wird von den Leistungen jener Frauen getragen, die ihnen den Weg bereitet haben.

Eines der zentralen Themen Chiharu Shiotas ist die „Präsenz in der Abwesenheit“. Der Sinn des Lebens jener Frauen, deren Spuren einst in der Dunkelheit der Geschichte zu verschwinden schienen, lebt in vielfältiger Weise weiter, verbindet sich mit den Erfahrungen späterer Generationen und trägt dazu bei, die Gesellschaft Schritt für Schritt zum Besseren zu verändern.

Die Kunst besitzt die Kraft, dieses stille und oft unscheinbare menschliche Wirken sichtbar zu machen. Und auch wir, die wir ihre Botschaften aufnehmen, gestalten durch unser eigenes Handeln den Sinn unseres Lebens innerhalb der Geschichte. Je mehr ich über die beiden Ausstellungen nachdenke, die einen Bogen über ein ganzes Jahrhundert spannen, desto stärker wird mir diese Erkenntnis bewusst.